Winterwanderung mit der Bibel

28.01.2007

 

Das Buch Haggai – Neuanfang mit Gott

 

·        Tourbeschreibung:
Weggang Kirche Egweil
ð zur Marien-Grotte Zell
ð Besichtigung der Meilenhofener Kirche
ð Kaffee in der „Zammakunft“
ð zurück nach Egweil

 

·        Beginn bei der Kirche
Hintergrundinformationen
ð Buch Haggai gehört zu den „Zwölf Propheten“, auch „Kleine Propheten“ genannt wegen des geringen Umfangs ihrer Schriften.
ð Haggai = „Der an einem Festtag Geborene“
ð genau datiert durch Regierungszeit des Königs Darius: Wirken Haggais vom 22. August bis 18. Dezember 520 v. Chr.
ð Anliegen Haggais: Jersualemer Tempel soll neu aufgebaut wer­den. (Vorgeschichte: Eroberung Jerusalems durch die Babylonier, Zerstörung des Tempels, Plünderung des Tempelschatzes, Ver­schleppung der Bewohner Jerusalems und Judas nach Babylonien, Rückkehr ab 538 v. Chr., als Babylonien von Persien besiegt wird und die Perser die Juden ziehen lassen, mit Hauptstrom der Rück­kehrer ab 525.)

·        Station 1
Haggais Aufruf zum Tempelbau
ð Es ist das Jahr 520, 18 Jahre nach der wiedererlangten Freiheit und 5 Jahre nach der Rückkehr der meisten Bewohner Judas. Obwohl die Perser den von Babylonien geraubten Tempelschatz wieder zurückgegeben haben und einen neuen Tempel finanziell fördern, kommt der Wiederaufbau nicht in Gang.
ð Der Grund: Alle sind mit dem Wiederaufbau der eigenen Häu­ser beschäftigt gewesen, und eine Dürre macht viele Sorgen, so das man sich eher um den eigenen Lebensunterhalt als um den Tempel kümmert                                                   ð Hag 1,1-11
ð Sich um Gott kümmern, bringt Segen; nur dem eigenen Profit nachjagen, bringt nix. Deswegen: Tempelbau!

·        Station 2
Der Neuanfang
ð 2 Leute werden hervorgehoben, weil sie auf Haggai hören und den Tempel-Neubau federführend anleiern: Serubbabel, Statthalter von Juda, und Jeschua, Hoherpriester.                   ð Hag 1,12-2,9
ð Haggai sieht den Tempel nicht primär als Opferstätte, sondern als Wohnort Gottes: geopfert wurde ihm auch bisher an einem Provisorium. Aber wohnen kann Gott nicht vernünftig.
ð Gott stellt reichen Lohn in Aussicht: Herrlichkeit des Gottes­hauses, Frieden.

·        Station 3
Unwürdiger Gottesdienst endet, neues Heil beginnt
ð „Unrein“ werden die Juden deshalb bezeichnet, weil sie sich nicht um angemessenen Gottesdienstort gekümmert haben. Folge: kein Segen für täglichen Lebensunterhalt.         ð Hag 2,10-19
ð Grundstein des neuen Tempels ist gelegt; ab jetzt wird wieder Segen erfahrbar sein!                                         ð Hag 2,20-23
ðSerubbabel, der Gottes Willen getan hat, gilt vor Gott als „Sie­gelring“ (= authentischer Jude)

·        Fazit
ð Jesus sagt das Gleiche wie Haggai: (Mt 6,31-33) „Macht euch keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtig­keit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
ð Räume Gott die Priorität in deinem Leben ein, dann wirst du dich als gesegnet erfahren!
ð Lass Gott bei dir wohnen, dann ergeht es dir gut!