Winterwanderung mit der Bibel

16.01.2005

Von Nassenfels nach Attenfeld

 

 

Tourbeschreibung:
Weggang Kirche Nassenfels
ð auf dem Fußgängerweg nach Egweil, in der Linkskurve re in den landwirtschaftlichen Weg abbiegen

ð Wegkreuz
ð an der Neuburger Str gradaus drüber (Wegkreuz)
ð weiter auf dem Waldweg bis zur ersten Abzweigung links
ð Waldweg nach li weitergehen (schlechtes Wegstück!)
ð am nächsten größeren Weg wieder nach li, am eingezäunten Gebiet (re Seite) vorbei
ð am Ende des Zauns re runter (kleiner Weg)
ð der Weg mündet in eine landw. Teerstraße; diese re weitergehen bis nach Attenfeld
Ende: Kirche Attenfeld


Station 1: vor der Nassenfelser Kirche

Begrüßung

Biblisches Buch heute: Buch Daniel

ð   Assoziation Daniel – Löwengrube

ð   Buch Daniel hat aber noch mehr zu bieten; auch ganz aktuelle Gedanken.

ð   Datierungen: Daniel lebte ca. 600 Jahre v. Chr.; Daniel-Buch ist mehr als 400 Jahre später, erst ca. im Jahr 165 v. Chr verfasst worden; Daniel hat die lange Zeit dazwischen in den Geschichten der Menschen überdauert und war im Volk Israel ein verehrter und geschätzter Mann, auch nach seinem Tod.

ð   Ort des Geschehens: Babylonien (heute Irak). Der König der Babylonier, Nebukadnezzar, hat Israel eingenommen und viele Israeliten nach Babylon verschleppt, so auch Daniel und seine drei Kolle­gen. Dank Nebukadnezzar ist die Lebenszeit des Daniel ziemlich genau zu datieren.

ð   Also: Geschichte des Danielbuches spielt in Babylonien – dort, wo heute der Irak ist, um das Jahr 600.

 

Dan 1,1-21 i.A.

ð   Näheres zu Daniel: vornehme Herkunft, Weisheit, Traumdeutung, Visionen. Und seinem Gott treu.

 

 


Station 2: Kreuz an der Abzweigung in landwirtschaftliche Straße vor Egweil
König Nebukadnezzar hat einen Traum. Den kann er nicht deuten. Er beauftragt seine gescheitesten Männer, erstens seinen Traum zu erraten und zweitens ihn zu deuten. Das können sie nicht. Aber Daniel kann es...

 

Dan 2,27-49 i. A.

 

Inhalt des Traums: Das Reich Nebukadnezzars wird zugrunde gehen; er wird es zwar nicht mehr erle­ben, aber trotzdem ist es eine schlechte Nachricht für ihn: Vergänglichkeit irdischer Macht; Reich Gottes wird das siegreiche sein.

 

Nebukadnezzar ist begeistert vom Gott Daniels und gibt dem Daniel einen hohen politischen Posten.

 

 


Station 3: Am Waldrand (Einmündung in die Straße nach Attenfeld)
Lang hat die Begeisterung für den Gott Daniels nicht angehalten; Nebukadnezzar sieht sich wieder sel­ber als der Allmächtige. Ihm soll geopfert, er soll angebetet werden.

Die drei Kollegen des Daniel machen das nicht mit; sie beten nur zu ihrem Gott.

Nebukadnezzar ist sauer...

 

Dan 3,19-50.91-97 i. A.

 

Wieder ist Nebukadnezzar angetan vom Gott der Israeliten. Aber auch diese Begeisterung verschwindet wieder, und Nebukadnezzar rennt weiter der Macht und dem Geld hinterher – er glaubt, dadurch die Welt im Griff zu haben.

 

 

 


Station 4: Kirche Attenfeld
Nebukadnezzar erleidet ein tragisches Schicksal: Seine Machtgier lässt ihn verrückt werden.

Er wird abgesetzt, verbannt, und sein Sohn Belschazzar kommt auf den Thron.

Der genießt das Leben und hält nichts von Daniels Gott...

 

Dan 5,1-30 i. A.

 

Der Lauf der/des Mächtigen: Wer sich für Gott hält, findet spätestens im Tod seine natürliche Grenze.

Daniel und seine Kollegen, die sich an Gott halten, gehen als Sieger im Leben hervor.

 

Wie geht es weiter? – Jetzt käme die Geschichte mit der Löwengrube:

Der Nachfolger des eben genannten Königs mag Daniel gern und schätzt seine Fähigkeiten. Aber Daniels Neider wollen ihn aus dem Weg räumen; wieder das gleiche Spiel wie vorher: Verbot des Königs, jemand anderem als ihm zu opfern; Daniel betet weiter zu seinem Gott; Daniel wird wilden Löwen zum Fraß vorgeworfen, doch ein Engel lässt ihn unversehrt bleiben. Wieder ist der König kurz­zeitig begeistert von Daniels Gott. Ob es lange anhält?

 

Den Schluss des Buches Daniel bilden Daniels Visionen: Prophezeiungen, wie es mit den Königreichen weitergeht; Ergebnis: Alle menschlichen Reiche vergehen; nur Gottes Reich bleibt bestehen. Wer wie Daniel auf Gott baut, gewinnt.

Gemeinsamer Abschluss: GL 281,2 (Lobgesang der drei Jünglinge im Feuerofen)