Bike and Bible – 19. Tour

20.06.2008

 

David (1 und 2 Sam)

 

·        Tourbeschreibung:
Abfahrt Kirche Nassenfels
ð über Feldweg nach Untermöckenlohe
ð weiter über Möckenlohe
ð re in den Landwirtschaftsweg Ri Tauberfeld
ð nach der Kreuzung mit der Teerstraße re abbiegen Ri Wolkertshofen
ð von Wolkertshofen nach Nassenfels über „Promilleweg“

·        Station 1: am Ortsrand von Nassenfels
Einführung zu David
ð Saul ist erster König von Israel nach der Richterzeit. David steigt unter ihm zu großen Ehren auf und wird schließlich nach Sauls Tod König von Israel.
ð David wird als schillernde Persönlichkeit geschildert.
Negativ = Brutalität als Heerführer, Sex-Sucht (David spannt sogar einem seiner Generäle die Frau aus und schickt ihn in den Tod)
Positiv = Nachsicht mit Saul (der ihn umbringen will aus Eifersucht), Einigung des Reiches, Umkehr zu Gott und Leben nach seinem Willen, angeblich Psalmendichter und –komponist.

Der Aufstieg des David:
ð 1 Sam 16,14-23
ð Saul ist manisch-depressiv; David lindert seine psychischen Beschwerden durch sein begabtes Zither-Spiel und wird Sauls Vertrauter.

·        Station 2: Gipfel der Anhöhe zwischen Nassenfels und Untermöckenlohe
ð 1 Sam 17,1-9.40-54
ð Goliat = furchteinflößende feindliche Übermacht, gotteslästernd – David besiegt Goliat und damit das Böse, Gottlose, Widergöttliche

·        Station 3: Zwischen Möckenlohe und Wolkertshofen
ð 2 Sam 5,1-5.9-10
ð David wird als König von Israel anerkannt und herrscht eine symbolische Zeitdauer lang:
- 40 Jahre (40 als „runde Zahl“ – Herrschaft als runde Sache. Oder 40 als Symbol für Reinheit und Heiligkeit)
- davon 7 Jahre in Hebron (7 als Zahl der Verbindung Gott-Mensch)

·        Station 4: Ortsrand Wolkertshofen
ð David macht eine große Dummheit: Er verliebt sich in Batseba, eine bildhübsche Frau, die mit Davids General Urija verheiratet ist. Um den Ehebruch zu vertuschen und Batseba heiraten zu können, schickt David Urija in eine aussichtslose Schlacht, wo dieser zwangsläufig sterben wird.
Doch Gott bleibt dieses Unrecht nicht verborgen...
ð 2 Sam 12,1-13 i. A.
ð David erkennt sein Unrecht, bittet um Verzeihung – und erhält sie.

·         Station 5: Kirche Nassenfels
ð 2 Sam 6,1-5.12b-19
ð Die Lade, eine Art Schrank für die beiden Steintafeln mit den Zehn Geboten, wird nach Jerusalem gebracht – zunächst in ein Zelt, das später durch den Tempel ersetzt wird.
ð Die Zehn Gebote in der Königsstadt und im religiösen Zentrum: Gottes Weisung mitten unter den Menschen. Wer sie beachtet, dem wird es gut ergehen, dessen Leben wird friedlich und gesegnet sein.
ð Fazit:
- David als Mann der Extreme, keineswegs perfekt
- David als wohltuender Mensch (Saul)
- David als Mensch im Bund mit Gott