Bike and Bible – 20. Tour

11.07.2008

 

Das Buch Jona:
Gott will das Heil für die Menschen – mit den Menschen

 

·        Tourbeschreibung:
Abfahrt Sportplatz Egweil
ð Ri Unterstall, vor dem Schuppen auf der rechten Seite nach links in den asphaltierten Feldweg
ð dem Feldweg folgen; der Asphalt wird zu Schotter
ð an der ersten Gabelung links; dem Schotterbelag folgen
ð am Waldrand rechts, bis Asphalt wieder beginnt; li in Asphalt­weg einbiegen
ð Hauptstr (Ri Bergheim) überqueren, geradeaus weiter
ð über Kreuzung mit anderem Asphaltweg geradeaus drüber
ð an Feldkreuz rechts nach Bergheim
ð von Bergheim nach Irgertsheim
ð in Irgertsheim in die Wolkertshofener Str. li einbiegen, Ri Wol­kertshofen
ð über die Hauptstr. drüber, unten li Richtung Oberhaidmühle, zurück nach Egweil
Ziel: Kirche
Strecke: ca. 12 km

·        Station 1: Feldkreuz Spreng auf dem Weg nach Unterstall
Allgemeines zum Buch Jona
ð Verfasser: unbekannt; wohl Schriftgelehrter ca. 300 v. Chr.
ð gehört zum „Zwölfprophetenbuch“ bzw. zu den „kleinen Pro­pheten“
ð Hauptperson = Jona, der schlechten Menschen Unheil von Gott androhen soll, damit diese sich bekehren.
ð Jona 1
ð Jona flieht, weil er sich vor der unangenehmen Aufgabe drü­cken will.

·        Station 2: Feldkreuz vor Bergheim
ð Jona 2
ð Jona kann sich nicht drücken, wird von Gott gerettet und macht sich nun daran, Gottes Drohungen auszusprechen.

·        Station 3: Kapelle hinter Irgertsheim
ð Jona 3
ð Jona verkündet in Ninive, was er zu sagen hat. Und er hat Erfolg: Die Einwohner ändern / bessern ihr Leben, und es geht gut mit ihnen weiter.

·        Station 4: Kreuz an der Abzweigung zur Oberhaidmühle
ð Jona 4
ð Jona ist sauer, dass die schlechten Menschen gut davonkom­men, doch Gott macht ihm am Beispiel eines Rizinusstrauchs klar: Was ich liebe, kann ich nicht vernichten.
ð Fazit:
1. „Strafe Gottes“ im AT = eher Selbstbestrafung böser Menschen; wer also Böses tut, auf den fällt Böses zurück. Göttliche Straf­androhung = Aufruf zu verantwortungsvollem Leben, das anderen und einem selber gut tut. Nur dies ist im Sinne Gottes. Sh. Jona 4,2!
2. Es ist nicht leicht, nach Gottes Willen zu leben oder sogar andere von Gottes Willen zu überzeugen. Leichter wäre es, weg­zuschauen vom Unrecht und den Mund zu halten. Doch die Geschichte zeigt: Gott braucht mutige Menschen, die Gutes tun und Böses anprangern, denn er will das Heil für die Menschen – und zwar mit den Menschen!
3. Verhalten Jonas heute = Zivilcourage. Menschen mit Zivilcoura­ge arbeiten daran mit, dass Gottes Heil bei den Menschen ankommt. Auch heute gilt: Gott will das Heil für die Menschen – mit den Menschen!