Bike and Bible – 8. Tour

27.05.2005

 

Das Buch Ijob:
Warum müssen Menschen leiden?

 

·        Tourbeschreibung:
Abfahrt Kirche Nassenfels
ð nach Möckenlohe zur Römervilla
ð weiter auf der Straße Richtung Tauberfeld
ð auf den landw. Weg nach Wolkertshofen abzweigen
ð auf landw. Weg nach Nassenfels zurück

·        Station 1: Startpunkt Kirche
Allgemeines zum Buch Ijob
ð gehört zu den Hauptwerken der Weltliteratur
ð sicher ab 200 v. Chr. bezeugt, wohl aber früheren Ursprungs
ð Gattung: Weisheitsbücher
ð Hauptperson = Ijob, ein anständiger, gerechter und religiöser Mensch, dem allerlei Leid zustößt
ð zentrale Frage des Buchs: Warum müssen Menschen – gerade auch die „Guten“ – leiden?

·        Station 2: Römervilla Möckenlohe
ð Ijobs Rechtschaffenheit: Ijob 1,1-5
ð Ijob war ein vornehmer, vorbildlicher, glücklicher Mann.

·        Station 3: Bahnstrecke vor Tauberfeld
ð Verlust des Reichtums Ijobs: Ijob 1,6-22
ð ebenso verliert Ijob seine Gesundheit
ð Gott will damit dem Satan Ijobs Festhalten an Gott beweisen, auch trotz massiver Leid-Erfahrungen.
ð Leid kommt nicht von Gott, sondern vom Satan.
Aber: Gott lässt Leid zu.

·        Station 4: Wegkreuz zwischen Tauberfeld und Wolkertshofen
ð Freunde kommen zu Ijob, reden mit ihm. Inhalt: Leid = Strafe Gottes für Sünden. „Nobody’s perfect“ – auch Ijob wird schon irgendwas angestellt haben...
ð Ijob redet dagegen: Ich habe mir nichts vorzuwerfen.
ð Schließlich redet Ijob, am Gipfel seines Leids, mit Gott – und macht ihm Vorhaltungen: Ijob 31,1-40 i. A.

·        Station 5: Wegkreuzung an der Aumühle
ð Gott antwortet dem Ijob: Ijob 38,1-35 i. A.
ð Gottes Übersicht und Weisheit ist größer als die des Menschen; kein Mensch kann Gottes Pläne begreifen.
ð Antwort Ijobs: Ijob 42,1-6
ð Ijob fügt sich der Unbegreiflichkeit Gottes.

·        Station 6: Kirche Nassenfels

ð Happy End: Ijob 42,10-17
ð Fazit: Gott straft durch Leid nicht für Sünden. Woher das Leid kommt, und warum es Leid gibt, weiß niemand, nur Gott selbst. Zweifeln an Gott ist menschlich, doch Festhalten an Gott noch wichtiger: Gott wird das Leid wenden!