Bike and Bible – 9. Tour

17.06.2005

 

Das Buch Esra/Nehemia:
Arbeit für die Stadt Gottes

 

 

·        Tourbeschreibung:
Abfahrt Sportplatz Egweil
ð Richtung Pettenhofen auf der Hauptstraße
ð vor dem Anstieg re abbiegen in befestigten Feldweg
ð dem Feldweg immer folgen bis Höhe Hennenweidach
ð wo der Weg in asphaltierten Feldweg mündet, nach li abbiegen
ð am Feldkreuz li, nächste rechts (schlechter Schotterweg)
ð an der Einmündung zur Straße nach Irgertsheim re abbiegen
ð am Ortseingang Irgertsheim li in Siedlung
ð am Ortsrand weiter, bei der Einmündung li nach Pettenhofen
ð geradeaus durch Pettenhofen durch
ð über die Schutter drüber
ð übernächsten Weg nach dem Waldstück links (Schotterweg)
ð an der Asphaltstraße (Wasserschutzgebiet) re
ð li bei Radweg-Beschilderung Richtung Wolkertshofen
ð Wolkertshofener Mühle, Ober- und Unterhaidmühle, Sportplatz

·        Station 1: Sportplatz
Thema heute
ð Arbeiten, aufbauen, kultivieren – heute kommen wir an Orten und Symbolen für Arbeit vorbei.
ð Arbeit = zentrales Thema der atl. Bücher Esra & Nehemia, die eigentlich zusammengehören. Entstanden 400 v. Chr.
ð Vorgeschichte: 586 v. Chr. wird Israel von den Babyloniern eingenommen und geplündert; die Bevölkerung wird nach Baby­lonien verschleppt. Die Verbannung dauert bis 538, also fast 50 Jahre.
ð König Kyrus von Persien erobert Babylonien und gibt dem Volk Israel Heimat und Freiheit wieder
ð Herausforderung: die ehemals blühende „Stadt Gottes“, „Stadt des Friedens“ wieder aufbauen und Frieden untereinander und mit Nachbarvölkern sichern.

·        Station 2: Holzlagerplatz zwischen Egweil und Irgertsheim
ð Das Edikt des Kyrus: Esra 1,1-11
ð Freude der Israeliten, Großzügigkeit der einheimischen Nach­barn.

·        Station 3: Fahrsilo vor der Straße nach Irgertsheim
ð Beginn des Tempelbaus: Esra 3,1-13 i.A.
ð Alte, die den alten Tempel noch kannten, sind ergriffen; allge­mein große Freude bei Errichtung des Altars
ð Nachbarvölker werden neidisch, wollen Tempelbau stören, doch Kyrus sorgt dafür, dass es weitergeht.
ð nach 6 Jahren Bauzeit Tempelweihe-Fest
ð 50 Jahre nach diesem Ereignis – es treten immer mehr innere Probleme unter den Jerusalemer Bürgern auf – kommt ein Spät­heimkehrer aus Babylonien nach Jerusalem: Esra, ein Schrift­gelehrter soll im Auftrag des persischen Königs Artaxerxes (Nach-Nachfolger von Kyrus) den Bürgern das Gesetz Gottes wieder ein­schärfen, damit Tempel-Fiasko nicht wieder geschieht.

·        Station 4: Wegkreuz an der Schutterbrücke
ð Tempel ist fertig, aber die Stadt ist noch ungesichert.
ð Mauerbau nötig!
ð Israelit Nehemia, der bei Artaxerxes eine Stellung als hoher Beamter (Mundschenk) innehat, erfährt von der fehlenden Mauer, tritt an seinen König mit einer Bitte heran:
ð Neh 2,1-18 i. A.
ð Nehemia kommt nach Jerusalem, kurze Zeit nach Esra. Sofort fängt er mit dem Bau der Mauer an.
ð Störungen von außen: Spott der Nachbarvölker; Störungen von innen: Reiche beuten Arme in der Stadt aus; Neh sorgt für Beile­gung des inneren Konflikts. Mauer wird fertig, Feinde haben Respekt.

Station 5: Wolkertshofener Mühle
ð Stadt hat Tempel und Mauern = friedliche, sichere Stadt Gottes
ð Damit das so bleibt, unterweist Esra das Volk im Gesetz (= v.a. 10 Gebote)
ð Neh 8,1-12 i.A.

 

Station 6: Sportplatz Egweil
ð Esra/Neh spiegeln Erfahrung des AT wieder: Tu dein Bestes, arbeite fleißig, und es wird dir gut gehen. Und halte die Gebote Gottes, dann wird das auch so bleiben. Denn du arbeitest und lebst in der Stadt Gottes!